So hätte man gut und gerne das Motto beschreiben können, als wir uns am 5. Juni aus dem sonnigen Mecklenburg in das – wie es sich später herausstellte – regnerisch, kalte Hessen aufmachten. Auf dem Tagesplan standen die Deutschen EC-Meisterschaften im Fußball, Volleyball und Tischtennis. Die jährlich stattfindenden Titelkämpfe verliefen im vergangenen Jahr ohne Mecklenburger Beteiligung, und auch in den beiden vorherigen Teilnahmen konnten wir nicht mit Erfolgen glänzen. Zusätzlich fehlten erneut eine ganze Reihe von alteingesessenen Spielern, was zur Folge hatte, dass wir mit einem jungen Team, ohne Erfolgsdruck und hohen Erwartungen die Reise antraten.
Schließlich trafen wir am Abend unbeschadet in Baunatal ein und begannen unser gemeinsames Wochenende mit einem traditionellen Grillen. Nach den ersten taktischen Absprachen, wie man das Turnier möglichst erfolgreich gestalten könne, ließen wir den Abend mit einem Besuch beim Herkules, dem Wahrzeichen Kassels, ausklingen. Am nächsten Morgen ging es dann aber gleich Schlag auf Schlag. 16 Teilnehmer durfte der EC-Mecklenburg diesmal anmelden, darunter auch zwei Fans, die zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht wussten, welch geschichtsträchtiges Wochenende sie erwarten würde.
Karsten Hüttmann, EC-Referent für Jugendevangelisation und Sport, eröffnete somit vor rund 400 Sportlerinnen und Sportler die Deutsche EC-Meisterschaft. Die Spiele begannen nun wie geplant, nur das Wetter wollte am Sonnabend keinen Fußball sehen. Regen begleitete uns also den ganzen Tag, was uns Mecklenburger aber nicht davon abhielt, gegen den Vizemeister des Vorjahres einen ungefährdeten 2:0-Sieg einzufahren. Entgegen allen Erwartungen vor dem Turnier, verlief die Vorrunde mit drei Erfolgen reibungslos. Damit hatte wirklich keiner gerechnet, aber nun stand man im Viertelfinale. Wie geht man das nächste Spiel an? Es erwartete uns schließlich der amtierende EC-Meister. Einige Verletzungen und Wehwehchen bereiteten uns zusätzlich Sorgen. Ähnlich, wie in den vorangegangenen Spielen, versuchten wir durch unsere Disziplin und unseren Kampfgeist den Gegner niederzuringen, was uns aber innerhalb der regulären Spielzeit nicht gelang. Mit leichten Vorteilen für den Gegner erreichten wir etwas glücklich das Elfmeterschießen, in dem uns das Glück erneut hold war und wir tatsächlich den Samstag als Halbfinalist beenden durften. Die Freude war jetzt natürlich riesig, und so konnten wir uns vollends zufrieden zurücklehnen und dem Abendprogramm lauschen. Dafür war in diesem Jahr der Kabarettist und Moderator David Kadel zuständig. Durch sein buntes und interaktives Programm brachte er das geschaffte Publikum größtenteils noch einmal in Schwung.
Der sonnige Sonntag wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet. So stimmten wir uns gemeinsam mit Gesang, Gebet und Gottes Wort auf die letzten zwei Spiele ein: Wie die Tiere im Film „Madagascar“ im Zoo eingesperrt und eigentlich für ein Leben in der Wildnis bestimmt sind, so sind auch wir Menschen für ein Leben in der Beziehung mit Gott vorgesehen.
Dann war es soweit. Die Spannung stieg. Das Halbfinale stand an. Gegen einen Gegner, den wir in der Vorrunde relativ mühelos besiegt hatten. Aber nun gestaltete sich das Spiel um einiges schwieriger. In der Schlussphase konnten wir dann doch den verdienten Siegtreffer erzielen und somit war der Finaleinzug perfekt. Nach neun Jahren stand nun endlich wieder ein Team aus Mecklenburg in einem Finale der EC-Meisterschaft. Unglaublich. Doch sollte man sich nun nach Reisestrapazen, 5 Stunden Autofahrt und einer unruhigen Nacht im Gemeinschaftsquartier mit einem 2. Platz zufrieden geben? Allen war jetzt klar, vor welch einer riesigen Chance der EC-Mecklenburg stehen würde. Nun sollte die Sensation geschafft werden. Genauso couragiert bestritt man auch das Finale gegen den Nordbund I. Es entwickelte sich aber ein ausgeglichenes, hart umkämpftes Finale, bei dem jeder seine Chance auf den Sieg wahrte. Als die letzte Minute anbrach, deutete alles auf ein Elfmeterschießen hin, bis ein gegnerischer Spieler einen hoch in den Strafraum geschlagenen Freistoß ins eigene Tor verlängerte. Unglücklicher kann man ein Finale wohl kaum verlieren. Doch des einen Leid war unsere Freud. Alle lagen sich in den Armen, der Jubel war enorm, der Titel ging zum dritten Mal an Mecklenburg.
So hätte man gut und gerne das Motto beschreiben können, als wir uns am 5. Juni aus dem sonnigen Mecklenburg in das – wie es sich später herausstellte – regnerisch, kalte Hessen aufmachten. Auf dem Tagesplan standen die Deutschen EC-Meisterschaften im Fußball, Volleyball und Tischtennis. Die jährlich stattfindenden Titelkämpfe verliefen im vergangenen Jahr ohne Mecklenburger Beteiligung, und auch in den beiden vorherigen Teilnahmen konnten wir nicht mit Erfolgen glänzen. Zusätzlich fehlten erneut eine ganze Reihe von alteingesessenen Spielern, was zur Folge hatte, dass wir mit einem jungen Team, ohne Erfolgsdruck und hohen Erwartungen die Reise antraten.
Schließlich trafen wir am Abend unbeschadet in Baunatal ein und begannen unser gemeinsames Wochenende mit einem traditionellen Grillen. Nach den ersten taktischen Absprachen, wie man das Turnier möglichst erfolgreich gestalten könne, ließen wir den Abend mit einem Besuch beim Herkules, dem Wahrzeichen Kassels, ausklingen. Am nächsten Morgen ging es dann aber gleich Schlag auf Schlag. 16 Teilnehmer durfte der EC-Mecklenburg diesmal anmelden, darunter auch zwei Fans, die zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht wussten, welch geschichtsträchtiges Wochenende sie erwarten würde.
Karsten Hüttmann, EC-Referent für Jugendevangelisation und Sport, eröffnete somit vor rund 400 Sportlerinnen und Sportler die Deutsche EC-Meisterschaft. Die Spiele begannen nun wie geplant, nur das Wetter wollte am Sonnabend keinen Fußball sehen. Regen begleitete uns also den ganzen Tag, was uns Mecklenburger aber nicht davon abhielt, gegen den Vizemeister des Vorjahres einen ungefährdeten 2:0-Sieg einzufahren. Entgegen allen Erwartungen vor dem Turnier, verlief die Vorrunde mit drei Erfolgen reibungslos. Damit hatte wirklich keiner gerechnet, aber nun stand man im Viertelfinale. Wie geht man das nächste Spiel an? Es erwartete uns schließlich der amtierende EC-Meister. Einige Verletzungen und Wehwehchen bereiteten uns zusätzlich Sorgen. Ähnlich, wie in den vorangegangenen Spielen, versuchten wir durch unsere Disziplin und unseren Kampfgeist den Gegner niederzuringen, was uns aber innerhalb der regulären Spielzeit nicht gelang. Mit leichten Vorteilen für den Gegner erreichten wir etwas glücklich das Elfmeterschießen, in dem uns das Glück erneut hold war und wir tatsächlich den Samstag als Halbfinalist beenden durften. Die Freude war jetzt natürlich riesig, und so konnten wir uns vollends zufrieden zurücklehnen und dem Abendprogramm lauschen. Dafür war in diesem Jahr der Kabarettist und Moderator David Kadel zuständig. Durch sein buntes und interaktives Programm brachte er das geschaffte Publikum größtenteils noch einmal in Schwung.
Der sonnige Sonntag wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet. So stimmten wir uns gemeinsam mit Gesang, Gebet und Gottes Wort auf die letzten zwei Spiele ein: Wie die Tiere im Film „Madagascar“ im Zoo eingesperrt und eigentlich für ein Leben in der Wildnis bestimmt sind, so sind auch wir Menschen für ein Leben in der Beziehung mit Gott vorgesehen.
Dann war es soweit. Die Spannung stieg. Das Halbfinale stand an. Gegen einen Gegner, den wir in der Vorrunde relativ mühelos besiegt hatten. Aber nun gestaltete sich das Spiel um einiges schwieriger. In der Schlussphase konnten wir dann doch den verdienten Siegtreffer erzielen und somit war der Finaleinzug perfekt. Nach neun Jahren stand nun endlich wieder ein Team aus Mecklenburg in einem Finale der EC-Meisterschaft. Unglaublich. Doch sollte man sich nun nach Reisestrapazen, 5 Stunden Autofahrt und einer unruhigen Nacht im Gemeinschaftsquartier mit einem 2. Platz zufrieden geben? Allen war jetzt klar, vor welch einer riesigen Chance der EC-Mecklenburg stehen würde. Nun sollte die Sensation geschafft werden. Genauso couragiert bestritt man auch das Finale gegen den Nordbund I. Es entwickelte sich aber ein ausgeglichenes, hart umkämpftes Finale, bei dem jeder seine Chance auf den Sieg wahrte. Als die letzte Minute anbrach, deutete alles auf ein Elfmeterschießen hin, bis ein gegnerischer Spieler einen hoch in den Strafraum geschlagenen Freistoß ins eigene Tor verlängerte. Unglücklicher kann man ein Finale wohl kaum verlieren. Doch des einen Leid war unsere Freud. Alle lagen sich in den Armen, der Jubel war enorm, der Titel ging zum dritten Mal an Mecklenburg.
