Karchow erlebt die Invasion der kleinen Beduinen
Am Nachmittag des zehnten Julis war es endlich wieder soweit. Karchow öffnete seine Tore für die diesjährige EC Jungscharfreizeit. 26 Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren trafen am späten Nachmittag in Karchow ein.
Und was sie dort erlebten, kann man am Besten in einem kurzen Gedicht, welches ein paar Kinder bei einem Stationsspiel geschrieben haben, wiedergeben:
„Die Freizeit ist so wunderbar. Die Sonne scheint, der Himmel ist klar. Im Dorf Karchow sind wir sehr froh, denn uns gefällt die Freizeit so. Mit singen, tanzen, Spiel und Spaß geben wir richtig Gas. Auf den Zimmern sind wir sehr laut, was den Aufpassern die Laune versaut. In ein paar Tagen werden wir gehen, aber wir wollen die Freizeit wieder sehn.”
Und was haben die Kinder mir abends noch erzählt, als jeder einen Satz sagen durfte, was ihnen gefiel?
„Die Urkunden bei der Beduinenmeisterschaft“, „die Wasserschlachten“, „die tollen Bibelarbeiten über Josua“, „die tollen neuen Lieder“, „dass ich eine neue Freundin gefunden habe“, „die Lagerfeuerspiele und die Nachtwanderung“.
Und was war nicht so toll?
„Ich fand nicht so toll, dass ich Wasser ins Ohr bekommen habe“, „das ich Tischdienst machen musste“, „dass es bei uns oben so warm ist“.
Ja, es war echt warm, aber trotzdem sehr schön, und es ist außer dass das Wasser beim duschen oft kalt oder auch mal weg war und ein paar Kratzern und vielen Mückenstichen nichts schlimmes passiert.
Für die „Speisung der 34“ sorgte Dallos Mutter und seine Schwester, vielen herzlichen Dank noch mal, es war sehr lecker.
Auch die Sippenoberhäupter Henrike, Paul, Elisa, Dallo und Ruth hatten abends bei der Mitarbeiterbesprechung viel Spaß.
Im Lager wurde selbstverständlich auch Ordnung gehalten, jeden Tag ging der Häuptling Namens Dallo durch die Zelte und kontrollierte die Betten, die geleerten Papierkörbe oder die sauberen Waschbecken und die Kids wurden immer besser, denn am letzen Tag bekam jedes „Zelt“ 10 Punkte.
Mit „Pauken“ und „Trompeten“ zogen wir um Jericho und abends konnten die Kids sich etwas von den Mitarbeitern ersteigern, beispielsweise wurde 5 Kids ein Frühstück ans Bett gebracht oder man durfte eine Viertelstunde Zeit mit einem Mitarbeiter verbringen, dafür musste man aber vorher 100 Runden um den Wäscheplatz laufen oder Radschläge mit einer Hand zeigen.
Begonnen wurde der Tag mit einer Morgenwache, wo wir sangen oder Frühsport ausübten und abends schliefen wir mit Henrikes „Gutenachtgeschichten“ ein.
Das es den Kids Freude bereitet hat, kann man auf den Fotos sehen, und wir hoffen, dass es für viele kleinen Beduinen eine unvergessliche Freizeit war. Es gab ja auch kleine Andenken, beispielsweise Sandkarten, Freundschaftsarmbänder oder den Hefter mit den Bibelarbeiten der Freizeit.
P.S.: Kurzer Insider: KÄÄÄSSE; KÄÄSSSEEE; KKKKKKKÄÄÄÄÄSSSEEE ![]()



