


Nun sind wir wieder ein bisschen schlauer, zumindest wir, die wir am Wochenende vom 16 -17 Januar in Kassel beim SOS Kongress dabei waren. Für mich persönlich war es das erste Mal, und ich muss sagen, ich bin begeistert. Vier Seminarzeiten haben mich ein ganzes Stück weiter gebracht, und ich hab zwei Tage mit tollen Leuten aus Mecklenburg und ganz Deutschland erleben dürfen.
Ab halb zwölf konnten wir ankommen und uns anmelden, die Schlafquartiere entdecken, und dann blieb auch noch genug Zeit um den nächsten Mc Donnalds aufzusuchen, und noch schnell ein kleines Mittag zu essen.
Der Auftakt, der im Plenum stattfand, und bei dem es um das Thema „ Anker lichten“ ging, war nur die erste von vier größeren Zusammenkünften, die uns einluden auch selbst aufzutanken. Für die Musik haben dabei fünf Jungs aus Marburg gesorgt, und ich hab mal wieder einige tolle neue Lider gelernt, aber da ich ja nicht fürs Liederlernen da war hab ich auch noch von mega interessanten Seminaren zu berichten. Das erste fand gleich im Anschluss an die erste Versammlung statt, und da ging es bei mir gleich zur Sache, denn ich hatte ein Seminar über Suizidgefährdete Kinder und Jugendliche belegt. Aber auch andere Seminare hatten es in sich, so ging es zum Beispiel auch um Essstörungen, Gewalt in der Schule, oder den Umgang mit Schuld und Vergebung. Wie ich mir hab sagen lassen, gab es in dem Seminar zu ADS/ADHS einige interessante Details aus Arno Backhaus Lebenslauf zu erfahren, der das Seminar auch leitete.
Gleich nach einer etwas längeren Kaffeepause ging es weiter, mit nur leicht verändertem Angebot. Dann, nach einem ausgiebigen, und sehr leckeren Abendessen ging es weiter mit einer der vier großen Versammlungen, während der wir an einigen, liebevoll vorbereiteten Stationen beten und über uns und Gott nachdenken, das Abendmahl entgegennehmen, Dinge bei Gott abgeben und Gott für Dinge danken oder Bitten konnten. Mir persönlich gefiel die Idee der Segensstation am besten.
Der Abend war damit noch nicht ganz vorüber, denn fleißige Menschen hatten leckere Cocktails und Hot Dogs vorbereitet, die man im Nachtkaffee erstehen konnte. So konnte man den Tag noch mit gemütlichen Gesprächen und seinen Cocktail schlürfend ausklingen lassen.
Der nächste morgen begann schon um acht mit einem schmackhaften Frühstück, und einem Gottesdienst, also rundum gut! Nachdem wir uns also auf jede erdenkliche Weise gestärkt hatten, gab es wieder viel zu lernen, denn auch am zweiten Tag sollten wir ja schlauer werden. Und das wurde wohl jeder von uns, denn auch wenn man nicht die idealen (also meine) Seminare gewählt hatte, gab es viel zu lernen. Neben Themen wie „Depressionen“ und „Selbstwert“ gab es noch viele weitere interessante Dinge über Glaubenszweifel, Geschwisterpositionen, Computerspiele, oder Grenzen für Kinder zu lernen.
Nach dem Mittag, das den vorherigen Essen in nichts nachstand, gab es wieder Seminare, und um 15:45 hieß es dann „Hafen Ahoi“, denn wir wurden mit der letzten Plenumsversammlung nach Hause, an unsere „Einsatzorte“ entlassen.
Ich bin begeistert von diesem Wochenende, und kann jedem nur empfehlen nächstes Jahr auch mit zu fahren. Ich hoffe man sieht sich dann, in knapp einem Jahr in Kassel!
